Backen ohne Zucker: Diese Alternativen gibt es

Auch wer sich konsequent gesund ernährt, wird hin und wieder schwach und hat beispielsweise Appetit auf ein frisches Stück Kuchen oder Torte. Die süßen Leckerbissen enthalten traditionell sehr viel Zucker. Durch den Verzicht auf herkömmlichen Zucker kann die Kohlenhydratmenge deutlich minimiert werden. Alternativen hierfür gibt es viele.

Backen mit Eiweisspulver

Backen mit Eiweisspulver

Der Zuckerverzicht tut dem Geschmack keinen Abbruch. Tatsächlich verlieren Kuchen und anderes Gebäck dadurch weder an Süße noch an Intensität. Darüber hinaus sind auch die Zuckeralternativen sehr leicht zu dosieren. Es gibt sowohl natürliche Süßungsmittel wie zum Beispiel Honig als auch industriell hergestellte Süßstoffe, von denen oft schon kleine Mengen ausreichen.

Verschiedene Süßungsmittel in der Übersicht

Eine beliebte Zuckeralternative ist Erythrit. Der Süßstoff ist in seinen Eigenschaften dem Zucker sehr ähnlich und löst sich während der Verarbeitung gut auf. Weiterhin lässt sich dieser Süßstoff leicht dosieren und schmeckt ausgesprochen angenehm. Im Vergleich zum konventionellen Haushaltszucker ist Erythrit deutlich gesünder, denn er belastet die Zahngesundheit nicht unnötig. Weiterhin ist Erythrit sehr figurbewusst, denn er enthält kaum Kalorien. Hergestellt wird Erythrit vorwiegend aus Mais. Dadurch wird darauf geachtet, dass nur Mais ohne Gentechnik verarbeitet wird, sodass eine Anwendung auch für Veganer möglich ist.




Backen mit Eiweißpulver

Wer nicht explizit auf ein Süßungsmittel zurückgreifen und bevorzugt auf einen proteinreichen Kuchen setzen möchte, wählt als Grundzutat Eiweißpulver zum Backen. Es ist löslich und kann so beispielsweise mit Milch und Wasser verrührt werden. Das Eiweißpulver gibt es bereits gesüßt in verschiedenen Geschmacksvarianten wie Vanille, Schokolade und auch Erdbeere. Dadurch lassen sich besondere Aromen bei den Kuchen umsetzen.

Das Eiweißpulver zum Backen lässt sich gut mit den gängigen Kuchenzutaten kombinieren. Eiweißpulver kann bei der Kuchenzubereitung einen Teil des Mehls ersetzen, aber nicht die komplette Menge. Wird das Mehl einfach gegen Proteinpulver getauscht, bekommt der Kuchen schnell eine gummiartige Konsistenz. Ideal ist die Kombination mit weichmachenden Zutaten. Am besten wird beim Kuchen auf Banane gesetzt. Banane macht den Teig zudem angenehm saftig und weich. Weiterhin schmeckt er dadurch besonders frisch.




Eiweißpulver ideal für verschiedene Rezepte

Mit dem Eiweißpulver können nicht nur klassische Blechkuchen zubereitet werden. Möglich sind ebenso Pancakes, Kekse und Cupcakes. Veganer müssen bei der Auswahl des Eiweißpulvers natürlich darauf achten, dass dieses rein aus pflanzlichen Zutaten besteht. In den letzten Jahren hat sich hier veganes Proteinpulver durchgesetzt, das sich aber genauso einfach verarbeiten lässt wie das Konventionelle.

Die Auswahl des Eiweißpulvers sollte immer auf den Kuchen abgestimmt werden. So lässt sich für Schokoladenmuffins oder Schokoladenkuchen beispielsweise ein Proteinpulver mit Schokogeschmack verarbeiten. Zusätzlich kann hier natürlich auf Kakao zurückgegriffen werden, sodass der Kuchen seine typisch schokoladenbraune Farbe bekommt. Um den Kuchen mit gutem Gewissen genießen zu können, werden Mandelmilch und Kokosmehl verarbeitet. Kokosmehl ist für den Körper leichter zu verdauen und enthält keinerlei Gluten.

Bild: Pixabay.com / kerdkanno / https://pixabay.com/de/photos/hintergrund-baker-backen-kochen-906135/

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