Hilft die asiatische Küche, das eigene Traumgewicht zu halten?

Die asiatische Küche ist weit über den Kontinent hinaus für ihre positiven Effekte auf die Figur bekannt. Tatsächlich haben die meisten Asiaten eine schlanke Figur und sind entsprechend fit. Das Geheimnis dahinter schlummert aber bei weitem nicht nur in den Genen. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet die gesunde Küche, die hier täglich auf dem Speiseplan steht. Dabei gibt es viele Tricks, die sich auch in der deutschen Küche anwenden lassen.

Viel Fisch und Meeresfrüchte unterstützen das Abnehmen

Wer das eine oder andere Kilogramm verlieren oder seine schlanke Figur halten möchte, sollte deutlich mehr Fisch und Meeresfrüchte (zwecks Omega-3-Fettsäuren) essen als Fleisch. Das ist für Westeuropäer eher unüblich, denn hier wird bevorzugt zu verschiedenen Fleischvarianten gegriffen. Doch Fleisch ist gar nicht so gesund wie gern vermutet wird. Es enthält nämlich sehr viele gesättigte Fettsäuren und diese sorgen wiederum dafür, dass der Stoffwechsel langsamer arbeitet. Verlangsamt sich der Stoffwechsel. hat das unweigerlich eine Gewichtszunahme zur Folge. In Meeresfrüchten und Fisch sind dagegen viele ungesättigte Fettsäuren enthalten und diese regen wiederum den Stoffwechsel an.

Dünsten im Wok spart Fett

Wer schon einmal die original asiatische Küche kennenlernen durfte, weiß, dass hier wenig in Öl gebraten wird. Tatsächlich sorgt das Braten in Öl für unnötig viele Kalorien. In Asien werden Gemüse, Fisch und Co deswegen lieber gedünstet und zwar bevorzugt im Wok. Der Wok ist für die gesunde Küche ideal, da er aufgrund seiner Form eine einfache Zubereitung ermöglicht. Die Vorteile gegenüber der klassischen Pfanne sind bei der traditionellen Wok-Pfanne sowohl der Form als auch den Materialien geschuldet.

Beim richtigen Wok bestehen Boden und Wokwände aus dem gleichen Material. Der Innenbereich ist mit einer Beschichtung versehen, sodass nichts anbrennen kann. Mit seiner Form ermöglicht es der Wok, Gemüse und Fisch, der nicht mehr so großer Hitze ausgesetzt sein soll, geschickt an den Rand zu schieben. Hier dünstet er dann nur noch bei geringen Temperaturen, während auf dem Boden in der Mitte weiterhin deftig angeschwitzt werden kann.

Weiterhin ist der Wok vielfältiger als eine westeuropäische Pfanne. Diese eignet sich bevorzugt zum Braten. In einer Wok-Pfanne kann aufgrund der Form aber auch hervorragend gedämpft werden. Beim Dämpfen bleiben viele Vitamine und Nährstoffe im Gemüse erhalten, da die Zubereitung viel schonender ist. Ein Wok kann aufgrund seiner Form den Dampfeinsatz sehr gut aufnehmen und lässt sich mit einem Deckel sicher verschließen. Die westeuropäischen Pfannen sind dafür zu niedrig.

Das Geheimnis der richtigen Würze

Eines darf in der asiatischen Küche nicht fehlen: die richtige Würze. Traditionell wird in Asien sehr scharf gegessen. Das trifft auf Fisch und Gemüse ebenso zu wie auf Fleisch. Die Schärfe sorgt natürlich für den nötigen Pepp, sie hält die Menschen aber auch schlank. Wenn der Körper mit scharfem Essen versorgt wird, versucht er permanent die enorme Hitze auszugleichen. Er beginnt hierfür zu schwitzen und verbraucht allerhand Kalorien. Es können sehr unterschiedliche Lebensmittel, aber natürlich auch Gewürze für die asiatischen Gerichte verwendet werden. Die Klassiker sind Chili, Curry und Pfeffer. Aber auch mit Ingwer und Wasabi lässt sich hervorragend würzen. Weiterhin können Rettich, Knoblauch, Senf und Zwiebeln in den Gerichten für die nötige Schärfe sorgen.

Übrigens wird auch in Asien gern genascht. Allerdings findet hier kaum Schokolade Anklang. Stattdessen wird auf süße Früchte und Nüsse zurückgegriffen. Sie sind gesund, lecker und eignen sich hervorragend zum Snacken. Die Nüsse werden dabei am besten ungesalzen gegessen.

 

Bild:  Pixaybay.com / lukinIgor / https://pixabay.com/de/photos/koche-zu-hause-hausmannskost-4233332/

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