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Welche Zutaten gehören in ein Proteinmüsli?

Das Frühstück sollte nicht vernachlässigt oder gar ausgelassen werden. Am Morgen wird die Grundlage geschaffen, um sich fit zu fühlen und die notwendige Energie für den Tag zu erlangen. Während für einen Proteinshake einiges an Equipment nötig ist, kann das Müsli einfach in eine Schale gegeben und zusammengerührt werden. Ein Proteinmüsli macht satt und bewahrt vor Heißhungerattacken. Ganz nebenbei verlieren wir noch einige Kilos.

Was taugen Fertig-Müslis?

Die Müsli-Tüte aus dem Supermarkt oder der Drogerie  ist sicher ein schneller Weg, um sich seine morgendliche Portion Eiweiß zu sichern. Das Angebot an Proteinmüslis ist groß.

Fertige Müsli sorgen, sofern sie richtig ausgewählt werden, für einen morgendlichen Vitamin- und Eiweiß-Kick und auch Ballaststoffe sind in einem gesunden Proteinmüsli reich vertreten. Gerade, wenn es morgens schnell gehen muss und sich jemand dennoch gesund ernähren möchte, ist ein wohl durchdachtes Proteinmüsli, was auch ruhig ein paar Euro mehr kosten darf, eine gute Wahl. Gerade für Sportler ist ein reichhaltiges Frühstück wichtig.

Doch der bequeme Müslikauf hat auch seine negativen Seiten. Fertigmüslis entsprechen manchmal nicht dem eigenen Geschmack. Jeder hat seine eigenen Vorlieben. Die meisten Müslis enthalten Rosinen und auch Kokosflakes sind nicht jedermanns Sache. Damit kann einem der Appetit schnell vergehen und das leidige Aussortieren kostet unnötig Zeit. Die optimale Müsli-Mischung enthält, was einem schmeckt.

Fertige Proteinmüslis wirken häufig nur auf den ersten Blick gesund. Ein Blick auf die Zutatenliste verrät, dass nicht selten Zucker zugesetzt wurde und Aromastoffe für einen vermeintlich besseren Geschmack sorgen. Hier heißt es: Vergleichen, um die guten Proteinmüslis zu finden.

Die Basis schaffen

Zunächst benötigt das Proteinmüsli eine gesunde Basis. Hierfür eignen sich Haferflocken oder Buchweizenflocken. Beide sind reich an komplexen Kohlenhydraten und liefern dem Körper schnell Energie. Darüber hinaus sind reichlich Vitamine und Ballaststoffe enthalten.

Wer auf Low Carb setzt, sollte zu Sojaflocken greifen. Sojaflocken besitzen weniger Kohlenhydrate als Haferflocken und liefern dem Körper ein Plus an Proteinen. Beim Kauf sollte auf Qualität geachtet werden. Soja gerät häufig in Verruf, Phytoöstrogene zu enthalten und damit negativen Einfluss auf den Hormonhaushalt zu nehmen.

Nüsse, Samen und Kerne

Ist die Basis gefunden, kann das Müsli ganz nach den eigenen Vorlieben gemischt werden. Nüsse sollten dabei nicht fehlen. Reich an Proteinen und wertvollen ungesättigten Fettsäuren sind Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse oder Cashewkerne. Sie können mit einzelnen Nüssen für Abwechslung sorgen oder einen Nussmix verwenden.

Leinsamen oder Chiasamen sind reich an Ballaststoffen. Damit wird die Verdauungsarbeit angeregt und der Sättigungseffekt hält länger an. Das Proteinmüsli kann durch die besonders eiweißreichen Sonnenblumen- und Kürbiskerne aufgewertet werden. Die Kerne versorgen den Körper zusätzlich mit Magnesium und fördern die Regeneration der Muskeln nach dem Training.

Süßen – aber wie?

Zucker ist in einem gesunden, selbstgemachten Proteinmüsli tabu. Auch Süßstoffe haben dort nichts verloren. Damit auf eine angenehme Süße nicht verzichtet werden muss, kann auf Trockenfrüchte gesetzt werden. Dabei kann auf Bananenchips, Rosinen, Cranberries, Aprikosen, Feigen oder Apfelstücke zurückgegriffen werden.

Abschließend wird das selbst zusammengestellte Proteinmüsli noch mit Gewürzen abgerundet. Hierbei sind besonders wärmende Gewürze eine gute Wahl. Zimt oder Vanille bringen zusätzlich eine leichte Süße mit und regen den Stoffwechsel an. Ingwer sorgt für eine leichte Schärfe und kann die Fettverbrennung ankurbeln.

 

Bild:  Pixabay.com / Myriams-Fotos / https://pixabay.com/de/illustrations/müsli-äpfel-getrocknete-bananen-2074030/

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